RessQu e.V.
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Fetales Alkoholsyndrom

Lange Zeit ging man davon aus, dass nur massiver Alkoholmissbrauch eine Störung oder Behinderung auslösen kann. Die Diagnose erfolgte meist über typische körperliche Merkmale die z.B. den Gesichtsausdruck prägen.

 

Inzwischen weiß man, dass auch einmaliger massiver Alkoholkonsum zur falschen Zeit gravierende Folgen haben kann. Man spricht von einer Alkoholspektrumsstörung, welche unterschiedliche Symptome mit verschiedener Ausprägung haben kann.

 

Entwicklungsverzögerungen bis hin zu geistigen Behinderungen werden ebenso beobachtet wie körperliche Symptome.


Inzwischen ist aber auch sicher, dass sich die Störung bedingt durch Alkohol auch auf das Verhalten und die Steuerungsfähigkeit der Kinder auswirken kann.


Wir erleben Kinder, die äußerst unruhig sind, weil sie Reize kaum adäquat verarbeiten können, Kinder die anscheinend keine Regeln einhalten können, weil es ihnen schwer fällt sich diese zu merken oder aus Konsequenzen zu lernen, Kinder die anscheinend unbegründet immer wieder zu Wutanfällen und Aggressionen neigen und selbst nicht genau erklären können, was der Anlass war.

 

Das Helfersystem muss mit „schwer erziehbaren“ und „schwer lenkbaren“ Kindern umgehen und es scheint oft so, als ob es trotz aller Bemühungen wenig Erfolge in der Erziehung gibt.
Neben dem theoretischen Hintergrundwissen möchten wir mit Ihnen daran arbeiten, wie man gut mit den Kinder leben und sie innerhalb ihrer Grenzen fördern kann. Auch ist es oft notwendig schon früh Weichen zu stellen und Zukunftsperspektiven zu erarbeiten.

 

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