RessQu e.V.
RessQu e.V.

Resilienzförderung

Der Begriff Resilienz steht für die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken. Resilienten Kindern schreibt man eine hohe Bewältigungskompetenz und psychische Gesundheit trotz hoher Risikobelastung zu.


In den 50er Jahren erforschte Emmy Werner auf Hawai über die Dauer von fast 40 Jahren zu Entstehung von Resilienz. Sie kam zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der beobachteten Kinder trotz vielfacher Risikofaktoren mit 18 Jahren genauso selbstbewusst und mit lebenspraktischen Fähigkeiten ausgestattet waren, als eine Vergleichsgruppe aus behüteten Elternhäusern. Ein weiteres Drittel konnte sein Leben bis zum Alter von 35 Jahren noch ordnen und seine Persönlichkeit entsprechend stabilisieren. Die 3. Gruppe hatte auch in diesem Altern noch multiple Probleme. Ihr Fazit ist, dass eine schwierige Familie zu haben nicht bedeutet, dass man scheitern muss, sondern man trotz oder gerade wegen dieser Schwierigkeiten eigene Kräfte aus sich selbst heraus entwickeln kann.


Es wurden aber auch Faktoren entdeckt, welche Resilienz fördern...

  • Wichtige Kontakte zu Menschen außerhalb der Familie
  • Übernahme von Verantwortlichkeit
  • Individuelle Eigenschaften

 

Resilienz ist nicht angeboren und nicht allgegenwärtig demzufolge kann sie auch in jedem Alter ausgebildet und gefördert werden!

 

In unserer Fortbildung möchten wir mit Ihnen erarbeiten, wie man im pädagogischen Alltag  Kinder gezielt fördern kann, um sie resilient, d.h. widerstandfähig zu machen. Wenn das gelingt, können auch belastete Kinder ihr Leben selbstbewusst meistern.

 

 

 

Rufen Sie einfach an unter...

0911 / 980 63 63

 

... oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© RessQu e.V.